Nur wer den Werkstoff kennt, kann seine Möglichkeiten und Funktionen im Objekt und dem täglichen Leben nutzen.

Steghaus – Gutshof Genshagen

Das minimal Hausprojekt für den Gutshof Genshagen. Hier entstehen zwölf Gebäude mit unterschiedlicher Nutzung. Das Schlafen in den einzelnen Häusern mit jeweils zwei Schlafplätzen wird von einer Kofferwand umhaust und im Eingangsbereich durch Faltschiebetüren mit Sicht auf die Landschaft begrenzt. Die Bepflanzung der Gebäude mit vertikalen Beeten sowie die Dachbegrünung des Flachdaches ist Grundlage des Konzeptes im Außenbereich. Im Innenraum entstanden zwei Schlafplätze die durch einen Gang in der Mitte getrennt werden. Das Höhenniveau der Schlafplätze im Innenbereich setzt sich im Außenbereich fort und bildet so umlaufend Sitzmöglichkeiten für den Besucher.

minimal houseproject Genshagen

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Mercedes-Benz Fashion Week

Miosato als exklusiver Onlineshop für Designermode fördert junge, aufstrebende Designer. Sie bekommen bei Miosato die Möglichkeit ihre Kollektionen einer breiteren Masse zu präsentieren. Die gestaltete Show entstand im Auftrag von Miosato bei der der Auftritt von David Tomaszewski auf der Fashion Week 2011 inszeniert wurde. Das gegebene Thema Spieluhr der Kollektion wurde als formal reduziertes Uhrwerk umgesetzt. Die rotierenden stereometrischen Grundkörpern sollten sich eine volle Stunde drehen ohne das die darauf stehenden Models ihre Standfestigkeit verlieren. So musste die Ansteuerung und Aufhängung der Motoren, dass gleichmäßige Drehen verschieden großer Kuben gut durchdacht und programmiert werden. Licht und Musik wurden auf fünf Konstellationen der Kuben zueinander ausgerichten. Um so einen bewusst dramatischen Aufbau zu gewährleisten knickten die Models in der Peripetie kurz ein um den Eindruck und die Wirkung noch zu steigern. Der minimalistische Aufbau der Show und seine Wirkung auf Gäste und Käufer fanden Anerkennung in der Presse und förderten David Tomaszewskis Modelabel.

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Design-Wettbewerb Boxspringbetten

Konzept | Idee | Form
Um das klassische, herkömmliche Boxendesign aufzulockern und neue Aspekte und Gestaltungsansätze zu zeigen wurde im Konzept eine Aufbauvariante mit unterschiedlich demensionierten Volumen umgesetzt. Ausgehend von der Liegefläche wurde eine zweite Funktionebene gestaltet. Diese diehnt dazu die Liegefläche optisch zu erweitern um gerade älteren Menschen ein höheres Sicherheitsgefühl zu geben. Am Fußende befindet sich eine Klappbox mit Sitzfläche die vielfältig genutzt werden kann. Der benötigte Stauraum für Lacken und Decken soll mit einer Holzklappe verschlossen werden die zum Sitz und als Abstellmöglichkeit genutzt werden kann.

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Studie eines Gerätewagen mit zentraler Touchscreen-Steuerung

Der Entwurf zeigt eine technische Lösung eines Wagens, in dem mehrere Geräte für Physiotherapie, apparative Kosmetik und weitere Anwendungen wie die Diagnostik der Ausprägung des Gleichgewichts untergebracht sind. Die verschiedenen Apperate sind im Korpus des Wagens verstaut und werden über einen zentralen Touchscreen sowie eine Bedienoberfläche mit Drehregler und Tastschaltern gesteuert. Die Versorgung mit elektrischer Energie erfolgt über einen 220 V Netzstecker und integriertem Akkumulator. Der Bediener kann sitzend oder stehend im optimalem Blickwinkel zum Patienten arbeiten und über den Bildschirm Diagnoseabläufe vermitteln.
Die Möglichkeit der Ablage von Pads und kabelverbundenen Sonden befindet sich jeweils an den Seiten des Wagens, und auf der Vorderseite findet sich zudem eine Waage. Das Verwenden von Multiplex in Therapiegerätewägen ist neu und eignet sich aufgrund seiner formschönen Anmutung gut für diese Anwendung. Das Melaminbeschichtete Multiplex kann einfach gereinigt werden und verhindert durch die geschlossene Bauweise das Eindringen von Gels und Cremes.

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Pavillon „Shelter“

Mit der Verabschiedung der Nichtraucherschutzgesetze wurde die Nachfrage nach seperaten Räumen und Raucherrefugien geboren.
Die Überlegung ein Gebäudeunabhängiges, In- und Outdoor Pavillonkonzept umzusetzen erwies sich gerade für große Firmen und Diskotheken als Möglichkeit. Eine einfach montierbare sowie wetterbeständige Konstruktion ist hier gefragt. Zusätzlich sind Reinigung, Belüftung und Innenraumbeleuchtung von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz des Pavillons. Als Inspiration dienten Bänder und Schalenkonstruktionen wie sie in der modernen Formsprache vielfach Stilprägend Anwendung finden. Als Aussenhülle für Gebäude untersuchen sie die Typologie des Flüchtigen und wirken mit ihren organischen Wesen wie Höhlen oder Schläuche. Der Raum bietet Stehplätze sowie ein Sitzrunde für bis zu 6 Personen. Im Aussenbereich sind durch eine Ausformung der Hülle zusätzliche Sitzmöglichkeiten gegeben. Die Hülle aus Sichtbeton ist zum leichten Auf- und Abbau in Segmente unterteilt und durch Schraubelemente verbunden. Die eingesetzten Scheiben werden durch Aluminiumprofile mit Gummizügen im Grundkörper verankert.

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Radierspitzer für Staedtler

Der Radierspitzer ist ein nützliches Multitool und soll als kompakte Einheit für Ordnung am Arbeitsplatz oder im Schulalltag sorgen. Für zeichnerische und grafische Berufe stellt er ein nützliches Werkzeug dar. Für den Schulanfänger oder Studenten könnte es das Werkzeug sein, das ihn durch seine Bildungslaufbahn begleitet. Das Werkzeug enthält die zwei gebräuchlichen Durchmesser eines herkömmlichen Anspitzers. Der Radiergummi befindet sich im Stiftschaft und kann mit einem Stellschieber auf die erforderliche Länge herausgeschoben werden. Das ergonomische Dreikantformat zeigt einen hohen Wiedererkennungswert auf und hat mit seiner rutschfesten Soft-Oberfläche eine ergonomische Form für entspanntes Schreiben und Malen. Bei einer Haltung im 45° Winkel ergibt sich eine optimale Fläche zum Radieren. Wird der Stift auf die Seite gekippt, kann man mit den Kanten radieren. Hier liegt der praktische Zweck der Dreiecksform im punktgenauen Radieren sowie des Radierens von Flächen. Durch die Wechselbarkeit der Radiermine sowie der Spitzerklingen veraltet das Produkt nicht zum obsoleten Einmalwerkzeug, sondern kann als hochwertiges Produkt und Werbeträger entsprechend produziert werden.

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Trimoped I H2 betriebenes Trike

Trimoped als Mobilitätsstudie ist ein Brennstoffzellen-betriebenes Lastenrad, welches als umweltfreundliches Freizeitmobil die Integration der Brennstoffzellentechnologie in den Naturraum fördern soll. Die Intention des Projektes ist es, nicht nur einen ökologischen Qualitätstourismus zu fördern und damit zur wirtschaftlichen Entwicklung der Naturparks und Tourismusregionen beizutragen. Vielmehr geht es um den Aufbau einer Infrastruktur, die regenerativ erzeugten Wasserstoff für eine Vielzahl von Fahrzeugen und Stromverbrauchern im Touristischen Bereich, mobil und flächendeckend bereitstellt. Als Leihradkonzept verkörpert es allgemein Umweltbewusstsein und stellt eine sinnvolle alternative zum Automobil für einen Ausflug am Wochenende dar. Auch der aufwändige Transport von Gepäck ist für das Trimoped kein Problem und so soll mit hohem Ladevolumen und kräftigem Radnabenantrieb überzeugt werden.

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Lighthouse Projekt – Hyport

Hydrogen at ports and Fuel Cells on ships. Wasserstoff als Energieträger hat Zukunftspotenzial und ist einer der entscheidenden Energiespeicher und Energielieferanten vor allem im Freizeit und Erholungsbereich. Saubere und umweltfreundliche Technologie in Kombination mit einem modernen, zeitgemäßen Design verbessert die Energieversorgung im maritimen Umfeld und bereichert die Menschen durch das Gefühl, ein wenig individueller und umweltbewusst zu sein. Einfache Lösungen für die äußerst komplexe Technik erhöhen die Akzeptanz und tragen zum besseren Etablieren der neuen Technologie bei. Ziel des Projektes ist es, ein aussagekräftiges Designkonzept für den mobilen Einsatz der Wasserstoff- betriebenen Brennstoffzellen-Technologie im maritimen Umfeld zu entwickeln.

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pigmentum posilire

Projekt Artefakt | frühzeitliche Farb-Spritzpistole „pigmentum posilire“

In den letzten 200 Jahren wurden viele Funde gemacht, die in kein bekanntes Schema passen. Dazu zählt auch dieses mysteriöse Artefakt, das Teil eines Künstler-Utensilien-Fundes ist, mit dem Fragmente von Pinsel, Farbbecher und Farben gefunden wurden. Mit diesem Fund taten sich für die Forscher nun Rätsel nach der Verwendung, sowie nach der Lebensweise seines Besitzers auf. Ersten Vermutungen nach handelt es sich um einen Vorläufer der Airbrush-Spritzpistole, mit der die Farbe mundgeblasen gesprüht wurde. Allerdings hat man keinerlei Darstellungen, als Ergebnis eines kreativen Prozesses, mit dieser erst seit wenigen Jahrzehnten bekannten Maltechnik gefunden und daher können auch keinerlei Aussagen zur Anwendung oder der Ausdrucksform getroffen werden. Die Entwicklung des Lebens sei auf der Erde immer schrittweise erfolgt, besagt die Evolutionstheorie und mit ihr das Wissen unserer Zeit. Auch künstlerische Ausdrucksformen haben sich im Laufe der Jahrhunderte sehr verändert und sind noch heute vielen Veränderungen unterlegen. Mit diesem Fund jedoch wird wieder einmal klar, dass man noch viele Entdeckungen machen wird, die uns Fragen und Erkentnisse über das künstlerische Schaffen und die Lebensweisen vergangener Tage aufzeigen und veranschaulichen.

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Haltestelle dat-Bus

Der Entwurf der Haltestelle für die “dat Bus” Linie von Neubrandenburg soll sich dezent aber neuartig in die Umgebung vom Müritzsee bis Rechlin einfügen. Die wichtigste Funktionen einer Haltstelle ist die Information. An dieser Stelle hält der Bus, und er hat Fahrzeiten, dies zeigt sie uns. Aber auch das Warten gehört zur Haltestelle. Hier hilft die Informationswand mit integriertem Display Fahrzeiten und Wanderrouten oder Fahrradwege zu recherchieren und zu entdecken. Ein zusätzliches Element ist die Lehne, eine gekrümmte Fläche, der durch ihre markante Form Doppelfunktionen zugewiesen werden können. Sie birgt integrativ den nötigen Fahrradstellplatz und ist ein prägnantes Erkennungsmerkmal für die gesamte Haltestellen-Serie. Die Sitzflächen sind von ähnlicher Formgebung und erleichtern so die erforderlichen Reinigungsarbeiten durch ihre offene Gestalt.

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